| Unsere Maja |
Esrtes Halten - Maja, 01.10.2005
Shrimp Maja - 01.10.2005
Wer ist denn da munter?
Thomas und ich hatten schon immer den Wunsch einen Dobermann zu besitzen. Es war unser Hund! Wir wollten aber immer abwarten bis wir ein eigenes Haus mit Grundstück hätten, damit die Hundehaltung einfacher würde. Da ich mich schon vorab informieren wollte, surfte ich im Internet. Dort erfuhr ich, dass die Auswahl der Eltern eine zentrale Rolle bei der Zucht spielte. Daher wollte ich frühzeitig die Eltern unseres Hundes inspizieren! Ich war fest entschlossen, einen Züchter zu finden, dem ich vertraute und dessen Hunde ich toll fand. Das Suchen und Telefonieren begann ...
Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, als wir unsere Maja zum ersten Mal sahen. Ich hatte mit Annelie einen Termin vereinbart und wir hatten uns schwer verfahren. Thomas und ich waren genervt und schon kurz vor dem Aufgeben. ;-) Dann fanden wir, dank des Schicksals, doch noch zu Annelie. Sie zeigte uns Helena und Ajoko und dann durften wir ins Welpenzimmer.
Da waren sie nun: 4 kleine, schwarze Wonneproppen. Sie saßen alle in einer Reihe und warteten erst einmal ab. Als ich mich dann niederkniete, kam ein kleiner Dobi mit rosa Band sofort auf mich zugewackelt und schleckte mir mit der winzigen Zunge die Hand. Ich habe sie sofort gestreichelt und mit ihr gespielt. Als ich den Dobi mit dem roten Band streicheln wollte, hat sich der kleine "Rosaphanter" zwischen meine Hand und der "Roten" geschoben und mich angebellt. Angebellt - ich war entzückt bezüglich so viel Muts! Tja, um mein Herz war es geschehen.
Unsere "Rosarote" führte das Spiel auch mit Thomas weiter. Als er sich anschließend niederkniete, krabbelte sie sofort auf seine Knie, kuschelte sich rein und schmuste mit ihm. Seltsamerweise zeigten die anderen drei Wuzerl kein großes Interesse an uns. Der "Blaue" legte sich sogar hin, machte die Augen zu und grunzte. Nach ausgiebigem Streicheln, zeigte uns Annelie noch weitere Fotos vom A und B - Wurf. Nachdem sie uns auf Herz und Nieren geprüft hatte, hatte ich sofort den Eindruck, dass sie mit uns zufrieden war. Wir verstanden uns blendend. Aber auch zu diesem Zeitpunkt, wollten wir ja eigentlich noch keinen Hund. Erst sollte das Haus fertig sein. So fuhren wir ...
Ich erinnere mich genau, dass ich, als ich im Auto saß, sagte: Ich will die "Rosarote". Thomas schaute nur ganz verzwickt. Wir hatten uns vorher lange überlegt, dass wir doch erst einen Dobi wolten, wenn unser Haus fertig ist. Tja, ... Dann gingen die Diskussionen los. Wir redeten fast die ganze Nacht. Ich war der Iniziator und redete und redete. Thomas ließ sich bitten (später gab er zu, dass er diesen Hund noch mehr wollte als ich)! Und nachdem wir ein wenig darüber geschlafen hatten, stand am Samstag in der Früh fest: Wir wollen Bridget vom Kainachtal.
Und dann wurde uns schlecht! Wir wussten von Annelie nur, dass bereits ein Dobi der vier Wuzerl vergeben war - nur nicht welcher! Da es noch nicht einmal 8.00 war, mussten wir warten. Wir haben uns nicht getraut, Annelie so früh aus dem Bett zu werfen! Kurz nach 9.00 konnte ich nicht mehr! Ich rief an und Annelie sagte mir, dass die "Rosarote" noch frei sei und sie sich freuen würden, wenn wir sie nehmen! Wir waren im siebten Himmel! Wir vereinbarten sofort am Nachmittag einen neuen Besuchstermin bei ihr. Schließlich hatten wir nun eine neue Einstellung:
Wir waren Hundebesitzer!
Dieser zweite Besuch bei Annelie war einfach nur wundervoll. Ich kann mich erinnern, dass ich ganz weiche Knie hatte, als sie unsere "Rosarote" einfach hochhob und mir in die Hand drückte! Meine Gedanken waren nur: Hoffentlich fällt sie mir nicht runter! ;-)
Wir saßen dann sicher zwei Stunden bei Annelie, tratschten und streichelten unser Baby. Anscheinend war auch Helena mit uns zufrieden, denn sie lag zufrieden neben Thomy auf der Couch. Nach diesem Besuch waren wir ganz hin und weg - nun war es an der Zeit unsere Familie zu informieren. Sie waren alle durchwegs schockiert (Auch wenn sie es jetzt nicht mehr zugeben würde)! - Aber uns war das egal - wir fühlten uns einfach nur gut!
Die nächsten vier Wochen waren wirklich die Hölle. Wir warteten auf unser neues Familienmitglied, hörten uns die Ratschläge und Bedenken aller Anderen an und stellten fest, dass Zeit sehr langsam vergehen kann. Thomas kaufte an einem Samstag alles, was ein Hund braucht in der Vogelfarm ein (Leider musste ich arbeiten, aber er hat das super gemacht! - er hatte eine ausgiebige Liste!).
Wir überlegten uns in dieser Zeit auch einen neuen Namen. Bridget gefiel uns zwar sehr gut, aber nach praktischen Versuchen, diesen Namen zu rufen, entschieden wir uns einen einfacheren Namen zu nehmen. Tausende fielen uns ein, aber keiner wollte wirklich passen! Eines Abends surfte ich im Internet und kam auf eine homepage der Biene Maja - der richtige Name war geboren! Ich musste nur noch Thomas überzeugen (-habe ich geschafft!). (Später erkannte ich, dass das Zuckerl an diesem Namen die Gesichter der Leute waren, wenn sie klug erscheinen wollten und sagten: Ach, wie das alte Volk! Worauf ich immer erwiederte: Nein, wie die Biene!)
Auch besuchten wir unser Baby bei Annelie einmal die Woche, brachten ihr einen Polster, der nach uns duftete und gingen jedes Mal nur schweren Herzens weg. Vor allem, da sie uns nach ein paar Besuchen ja schon kannte und immer wie eine Wilde um die Ecke flitzte, um uns zu begrüßen! Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich unser Schätzchen öfter besucht, aber Thomas meinte: "Wir können Frau Dieber nicht so auf den Geist gehen!" (Wenn Annelie das liest: Das nächste Mal habe ich keine Skrupel mehr - da komme ich öfter :-) )
Als wir unsere Maus dann abholen durften, waren wir einfach nur bezaubert! Sie ging sofort mit uns mit, als wenn sie wüsste, dass sie nun zu uns gehören würde. Die Autofahrt war ohne Probleme schnell vorüber und als sie das erste Mal in die Wohnung kam, war sie gleich interessiert an ihren Spielsachen (das hat sich bis heute nicht geändert). Dann hat sie geschlafen - sehr lange - wir schauten mehrmals nach, ob sie in ihrem Körbchen noch atmete! Tja, aufgeregte Hundebesitzer! :-)
Ein aufregendes Leben begann. Wir mussten einen kleinen Hund erziehen und er uns. Da ich zu dieser Zeit noch studierte, hatte ich den ganzen Tag für unsere Maja Zeit. Ich spielte, übte, fuhr Bus, versuchte ihr so viel wie möglich zu zeigen, ...
Maja war sehr schnell stubenrein und bezauberte alle. Schnell hatte sie verstanden, dass die Leute ausflippten, wenn sie sitz machte oder die Pfote gab. - Sie setzte ihren Charm ungebrochen ein und nütze natürlich viele Situationen zu ihrem Vorteil! :-) Wir schrieben uns im Welpenkurs, danach im Junghundekurs und dann noch im Begleithundekurs ein. (Die Hundeschule macht uns großen Spaß! - Majas Kurse stehen unter dem Link Erfolge!)
Die Wochen und Monate vergingen und dieses Monat wird unsere Maus 18 Monate. Wir haben es nie bereut, sie zu uns genommen zu haben und wir danken Annelie, dass sie einen so tollen Hund gezüchtet hat. Wir haben nicht nur einen wundervollen Hund, sondern auch viele neue Freunde gewonnen!
Unsere Maja ist der liebste, schönste und netteste Hund der Welt, aber auch eine Dame mit einem ausgeprägten Dickkopf - sie weiß was sie will. Das Leben macht mit ihr gleich viel mehr Spaß, auch wenn es nicht immer einfach ist! :-)))))
Bianca - Graz, 21.02.2007
(Tippfehler gehören ganz alleine mir!)
Maja, 26.10.2005
Maja, 26.10.2005
Maja, 18.11.2005
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Maja, 05.02.2006
Wir lieben ihre Ohren!
Maja, 25.05.2006
Fotos von unserem Grund!
Maja, 03.12.2006
Hundeschule
28.01.2007
20.04.2007
18.01.2008
16.10.2008
Unsere Maja wurde vor 2 Monaten ganze drei Jahre alt. Thomas und ich waren uns an diesem Tag vollkommen einig: die Jahre vergehen einfach viel zu schnell. Aus dem kleinen Häufchen Hund ist nun eine stattliche Dobermann Dame geworden, die sehr brav ist, aber auch ihren eigenen Kopf hat und diesen auch das ein und andere Mal zeigt. ;-) Tja, was soll ich sagen - wie der Herr, so das Gscher`! ;-) In Maja vereint sich definitiv noch immer unser Traumhund - sie hat alles was wir wollen und brauchen.
Hier darf ich mich auch einmal selber loben. Unsere Erziehung hat aus Maja einen wundervollen, charakterfesten Begleiter durchs Leben gemacht. Der mit jeglichen Umwelteinflüssen umgehen kann. Dies hat sich alleine schon gezeigt, als unsere Tochter geboren wurde. Maja hat sie von Anfang an bei uns aufgenommen, für sie gesorgt und nimmt nach wie vor Rücksicht auf sie.
Die Jahre haben uns zu einem eingeschworenen Team gemacht, das gegenseitig schon im Vorhinein weiß, was, wie und wann passieren wird! Maja, die zum wohlerzogenen Begleithund wurde, wir, die nun wahrlich angehende erfahrene Hundebesitzer sind. Wir haben aus Fehlern gelernt, Gutes gemacht, Freundschaften überdacht, Wahrheiten erkannt - ein ganz normales Hundeleben eben! Wir hoffen noch auf viele weitere Jahre mit unserem Baby.
Bianca - Graz, 18.10.2008
(Tippfehler gehören noch immer ganz alleine mir!)
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Maja "Bridget v. K."
Esrtes Halten - Maja, 01.10.2005
Maja, 26.10.2005
Maja, 18.11.2005

Wir lieben ihre Ohren!
Maja, 25.05.2006
Hundeschule
20.04.2007
16.10.2008
